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HTK-Haustechnik, Richard-Köberlin-Straße 9, 04720 Döbeln

Isolierung

Isolierstärken

Die Mindestdicke der Rohrisolierung wird jetzt aktuell in der EneV geregelt.

Die Dämmstärke wurde aus der Heizungsanlagen Verordnung übernommen. Diese ist seit mehr las 20 Jahren gleich geblieben.

Wie schon beschrieben ist dies eine Mindeststärke. Mit immer besserer Außendämmung der Gebäude steigt der Anteil durch die Wärmeverlust der Rohrleitung immer weiter an.

Es ergibt sich ungefähr ein Verlust von 0,2 W / je Meter und Grad Temperaturdifferenz zur Umgebung je Betriebsstunde. Dies klingt nicht viel. Aber hochgerechnet auf das Jahr ergeben sich 3 Liter Heizöl auf den Meter Rohrleitung. Und dies ist viel.

Wir streben heute den Bau eines 3 – Liter Haus an. ( Es werden 3 Liter Heizöl auf 1 m² Wohnfläche auf das Jahr verbraucht.)

Jetzt steht die Frage auf, laufen die Rohrleitungen im beheizten Bereich? Hier können die Verluste gleich zum Decken des Wärmebedarfes verwendet werden. Wobei hier keine 100 % Ausnutzung erfolgen kann. Da sich die Wärmeabgabe nicht beeinflussen lässt. Sie kann zu einer Zeit auftreten, in welcher sie nicht gebraucht wird. Denken wir nur an die Warmwasserbereitung mit ihren Rohrleitungen, die auch im Sommer ihre Wärme abgeben.

Deshalb muß auch die Förderung lauten: Die Verluste durch die Rohrleitung zu verringen.

  • Verlegung im beheizten Bereich
  • Verringern des Rohrweges
  • Vorlauftemperatur absenken
  • Dämmstärke erhöhen

Bei der Maßnahme 1 – 3 sollte der Haustechniker schon bei der Entwurfsplanung mit dem Architekten tätig sein. Aber oft läuft es so, dass der Architekt den Auftrag zur Planung und Bau des Gebäudes erhält. Er versucht die Vorstellungen des Kunden zu verwirklichen. Wenn dann alles fest steht, darf der Haustechniker seinen Platz suchen. Dadurch wird ihm die Möglichkeit der Optimierung genommen. Denn jetzt ist das Projekt zu weit fortgeschritten um Änderungen einzubringen. Aber es soll nicht nur die Vorschriften von heute verfüllen sondern auch die Anforderung an Morgen erreichen. Und was sind die Anforderung?

Auf jedem Fall ist die Energiepreisverteuerung abzusehen. Der Energieverbrauch des Gebäudes ist zu optimieren. Jede Maßnahme sollte auf die Lebenszeit der Nutzung betrachtet werden.

Kann und macht dies der Architekt?

Der Anhang 5 ist aus der aktuellen EneV am 6.06.04 übernommen worden. Timotheus Kapfer

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